Veganer Käsekuchen mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott

Eier, Milch und Magerquark – ein Käsekuchen scheint ohne tierische Produkte unmöglich. Während sich Eier und Milch noch relativ einfach ersetzen lassen, wird es bei Magerquark hingegen schon schwieriger. Vegane Alternative können zwar sowohl fertig gekauft als auch selbstgemacht werden, beispielsweise aus Tofu oder aus Sojajoghurt. Ob das Ergebnis jedoch genauso mundet wie echter Quark ist Geschmackssache.

Eine tolle Alternative, damit der Käsekuchen klappt, gibt es dann doch: Wie wäre es denn mit Kichererbsen-Wasser? Klingt zwar ein wenig seltsam – das Endergebnis kann sich aber sehen und schmecken lassen. Probieren Sie dieses vegane Käsekuchen-Rezept mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott einfach aus – und genießen Sie!

veganer Käsekuchen


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Benötige Materialen: Springform 20 cm

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Benötige Materialen: Springform 20 cm

Kochzeit Wartezeit
1.45 Stunden ca. 2 Stunden Kühlzeit

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1.45 Stunden ca. 2 Stunden Kühlzeit
Zutaten
Für den Boden:

  • 200 g


    Mehl (funktioniert auch super mit Dinkelmehl)

  • 100 g


    vegane Margarine

  • 50 g


    Zucker

  • 1 Prise


    Salz

  • 2-3 EL


    kaltes Wasser

Für die Füllung:

  • 100 g


    vegane Margarine

  • 120 g


    Zucker

  • 500 g


    Sojajoghurt (Natur)

  • 1 Pk.


    Vanillepuddingpulver

  • 1/2


    Zitrone

  • 1 Prise


    Salz

  • 120 ml


    Kichererbsen-Wasser (entspricht etwa einer kleinen Dose Kichererbsen)

  • 1 TL


    Backpulver

Für das Kompott:

  • 500 g


    Rhabarber

  • 300 g


    Erdbeeren

  • 3 EL


    Zucker

  • 1/2 TL


    Vanillemark

Veganer Käsekuchen – so einfach geht’s!

  1. Für den Boden das Mehl, die kalte Margarine, den Zucker und eine Prise Salz zu einem Mürbeteig kneten. Sollte der Teig zu trocken sein, können nach Bedarf noch 2-3 EL kaltes Wasser hinzugegeben werden. Den Teig zu einem kleinen, dicken Fladen kneten und ihn in Frischhaltefolie wickeln. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Alternativ kann der Teig auch am Vortag vorbereitet werden.
  2. Während der Teig ruht, kann die Füllung vorbereitet werden. Für diese Zucker sowie Margarine mit einem Rührgerät vermengen. Anschließend den Sojajoghurt hinzufügen und das Puddingpulver nach und nach unterrühren. Von der Zitrone (zuvor gründlich waschen) die Schale abreiben und zusammen mit 1 EL Zitronensaft in die Joghurt-Masse Eine Prise Salz dazu und nochmals umrühren.
  3. Nun ist das Kichererbsen-Wasser an der Reihe. Die Kichererbsen abgießen, das Wasser auffangen und 120 ml abmessen. In einem hohen Gefäß das Kichererbsen-Wasser mit einem Rührgerät steifschlagen – es sollte am Ende wie Eischnee aussehen. Fertig ist er, wenn einem der „Kichererbsen-Schnee“ beim Umdrehen des Gefäßes nicht entgegenkommt. Anschließend noch 2 TL Backpulver hinzufügen und nochmals für zwei Minuten schlagen. Den „Schnee“ vorsichtig mit einem Spatel unter die Joghurt-Masse rühren.
  4. Manche Öfen brauchen Vorlaufzeit, daher den Ofen eventuell bei 180 Grad vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwas größer als die Springform ausrollen (am besten zwischen zwei Frischhaltefolien). Den Teig in die Form drücken und ringsherum einen Rand hochziehen. Mit einer Gabel den Teig mehrmals einstechen und dann für 5 Minuten in den Tiefkühler stellen. Anschließend ein Backpapier oben auflegen und für 15 Minuten im (vorgeheizten) Ofen bei 180 Grad backen.
  5. Nach der Backzeit den Boden herausnehmen und die Füllung eingießen. Nochmals bei 180 Grad für etwa 60 Minuten backen. Da der Kuchen am Ende der Backzeit noch nicht fest ist, sollte dieser vollständig auskühlen, damit er schnittfest wird.
  6. Für das Kompott zunächst den Rhabarber und die Erdbeeren putzen bzw. waschen. Vom Rhabarber die Enden abschneiden und die Stange in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden. Auch die Erdbeeren in Stücke schneiden. Einen Topf erhitzen und den Rhabarber zusammen mit Zucker, Vanillemark und Wasser für 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Hat das Kompott eine breiige Konsistenz erreicht, den Herd abschalten und die Erdbeeren unterrühren. Das Kompott komplett auskühlen lassen.
  7. Den Käsekuchen mit dem Erdbeer-Rhabarber-Kompott anrichten und genießen!

 

Wissenswert: Im fertigen Käsekuchen schmeckt man das Kichererbsen-Wasser am Ende nicht mehr. Mit dem „Kichererbsen-Schnee“ als Basis lassen sich auch prima andere Rezepte wie Baiser oder Macarons zubereiten.